Der HDNA
1992 wurde der Gedanke geboren, den HDNA VVaG zu gründen, um solche Unternehmen aufzunehmen, die die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft bei der HDN nicht oder nicht mehr erfüllen. So sollte auf die Tendenz der öffentlichen Hand, Verkehrsbetriebe zunehmend zu privatisieren, durch die prinzipielle Beibehaltung des bewährten HDN-Versicherungssystems reagiert werden.
Mit notariellem Vertrag vom 12.06.1995 wurde der HDNA in Essen schließlich gegründet. Das damalige Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen erteilte die Erlaubnis zum Geschäftsbetrieb am 13.07.1995, und zwar antragsgemäß für folgende Versicherungssparten: Landfahrzeugkasko (ohne Schienenfahrzeuge), Kraftfahrzeughaftpflicht- und sonstige Fahrzeughaftpflichtversicherung, See-, Binnensee- und Flussschifffahrtshaftpflicht und allgemeine Haftpflicht.
Durch Funktionsausgliederungsvertrag zwischen der HDN und dem HDNA VVaG sind die Schadenregulierung, der Vertrieb, die Bestandsverwaltung, die Vermögensanlagen und -verwaltung, die Durchführung betrieblicher Aufgaben im Wege der elektronischen Datenverarbeitung sowie das Rechnungs- und Personalwesen auf die HDN übertragen.
Der HDNA arbeitet ohne Gewinnerzielungsabsicht als Selbsthilfeeinrichtung für seine Mitglieder, nur die tatsächlich entstandenen Aufwendungen werden auf die Versicherten umgelegt. Die Gemeinschaft arbeitet mit sehr niedrigen Verwaltungskosten, bietet den Mitgliedern aber dennoch einen exzellenten und persönlichen Service.
Durch die Besonderheiten des Umlageverfahrens, der effizienten Verwaltung mit äußerst niedrigen Kosten und der fehlenden Gewinnerzielungsabsicht können HDN und HDNA dauerhaft günstigere Angebote für Verkehrs- und Versorgungsunternehmen bieten.
Zu den Mitgliedern von HDN und HDNA gehören die größten deutschen Unternehmen des öffentlichen Personennahverkehrs. Mit einem Volumen von mehr als 40.000 Bussen und 4.000 Straßenbahnen sichern sich die Mitglieder der Umlagegemeinschaften HDN und HDNA VVaG gegenseitig ab.





